Kieferorthopädie - Dr. med. Nina Scholz-Kirchner

Ihr zuverlässiger Partner in Harlaching - München

Previous slide
Next slide

Pressetext: Stellungnahme von KFO Harlaching zu den Presseberichten in TV und Zeitung zu Zuzahlungen in der Kieferorthopädie mit den Titeln wie „Das glänzende Geschäft mit Zahnspangen“, „Das Geschäft mit der Angst“ etc.

Die jüngsten Berichte von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung werfen ein kritisches Licht auf die kieferorthopädische Versorgung in Deutschland. Eine detaillierte Betrachtung zeigt jedoch, dass diese Berichte nicht gut recherchiert sind und die Realität nur sehr unvollständig darstellen.

Hohe Anzahl an Zahnspangen – ein Zeichen für gute Vorsorge

In Deutschland erhalten rund 66 Prozent der Kinder eine Zahnspange, eine Zahl, die auf den ersten Blick hoch erscheint. Dies spiegelt jedoch eine umfassende Vorsorge und den guten Zugang zu medizinischen Leistungen wider. Im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen die Gesundheitsversorgung möglicherweise weniger zugänglich ist, haben Kinder und Jugendliche in Deutschland noch überall die Möglichkeit, Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Doch auch hier gibt es bereits in ländlichen Regionen zahnmedizinisch erheblich unterversorgte Gebiete.

Medizinische Notwendigkeit unbestritten

Die „Sechste Mundgesundheitsstudie“ der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) aus dem Jahr 2022 bestätigt, dass bei 97,5 Prozent der Kinder eine kieferorthopädische Behandlung medizinisch angezeigt sein könnte. Diese hohe Zahl basiert auf fundierten wissenschaftlichen Untersuchungen und betont die Notwendigkeit, Zahnfehlstellungen frühzeitig zu behandeln, um langfristige gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

Kritik an Behandlungszeiten relativiert

Die längere Behandlungsdauer in Deutschland wird in den Berichten von keinem wissenschaftlichen Gremium kritisiert, sondern es werden ausschließlich zwei einzelne Kollegen benannt, die der individuellen Meinung sind, dass in Deutschland zu lange kieferorthopädisch behandelt würde. Das eine angemessen lange Behandlungszeit aber oft notwendig ist, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen, wird nicht erwähnt, denn in anderen aufgeführten Ländern, wie Österreich, führen kürzere Behandlungszeiten nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen. In Österreich wird laut den Berichten eine um durchschnittlich mehr als 1200€ höhere Pauschale pro Patient bezahlt, was es dort aus wirtschaftlicher Sicht interessant macht, Patienten sehr schnell zu behandeln.

Da eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern und Jugendlichen meist wachstumsbegleitend stattfindet, ist eine Verknüpfung der Bezahlung an die Behandlungszeit, so wie es in Deutschland stattfindet, durchaus sinnvoll. Denn so wird eine Abdeckung eines längeren Wachstumszeitraumes und eine sorgfältige Nachbehandlung wirtschaftlich unterstützt und gewährleisten aus unserer Sicht eine hohe Qualität der Behandlung und eine langfristige Stabilität der Ergebnisse. Folgt man dieser Ansicht, bekommen Ärzte in Deutschland gegenüber den Kollegen in Österreich für eine mindestens 30% längere Behandlung mehr als 25% weniger Geld.

Natürlich werden Zahnspangen in der  KFO dennoch so spät wie möglich eingesetzt und so schnell wie möglich auch wieder entfernt.

Transparenz und Wahlfreiheit für Eltern

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Zahnspangen bei diagnostizierten Fehlstellungen ab einem bestimmten Schwierigkeitsgrad. Darüber hinaus haben Eltern die Freiheit, zusätzliche Leistungen in Anspruch zu nehmen, die die Sicherheit, den Komfort, die Dauer und die

Behandlungsstabilität maßgeblich und evidenzbasiert verbessern können. Diese Entscheidungen werden in der KFO Harlaching gemeinsam mit den Eltern getroffen, die immer umfassend in einem separaten Termin beraten werden.

Denn unabhängig von der eigentlichen Zahnspange sind digitale intraorale Abformungen, eine Kiefergelenkdiagnostik, dosisreduzierte digitale Röntgenbilder, zwischenzeitliche Zahnreinigungen und Fluoridierungen sowie die Stabilisierung mit Dauer Retainern wissenschaftlich nachgewiesen von großem Nutzen für die Patienten. Ein digitales Patientenmanagementsystem ermöglicht durch die damit einhergehende Terminoptimierung darüber hinaus schnellere Behandlungszeiten.

Zuzahlung zu den Zahlungen der Krankenkasse

Dass die gesetzlichen Krankenkassen 18€ für ein Bracket bezahlen, wie in den Beiträgen behauptet wird, stimmt so nicht. Sie bezahlen im Mittel sogar 19€. Dies aber nicht für das Bracket alleine, sondern für die Gesamtleistung des „Bracket kleben“. Diese Leistung beinhaltet neben den Kosten für das Bracket selber auch noch die Kosten für die Klebematerialien und das „Honorar“ für den Arzt, der von diesem Geld die Kredite für die Praxis abzahlen und die Gehälter der Mitarbeiter an der Rezeption, am Stuhl, im Labor und in der Abrechnung bezahlen muss, die für den Patienten das Material bestellen, die Instrumente sterilisieren, den Stuhl vorbereiten und desinfizieren, die begleitenden Geräte herstellen, sich mit den Patienten unterhalten und mit den Krankenkassen abrechnen.

Verantwortungsbewusste Praxisführung vs. verantwortungsbewusste Presse?

Die Mehrheit der deutschen Kieferorthopäden agiert verantwortungsbewusst und stellt ebenso wie KFO Harlaching das Wohl ihrer Patienten in den Vordergrund. Die Vergütung für kieferorthopädische Leistungen ist in der Regel fair und ermöglicht es den Ärzten gerade noch, qualitativ hochwertige Behandlungen anzubieten, ihre Praxen auf einem zeitgemäßen Stand der Technik zu halten und vor allem in Zeiten von Fachkräftemangel Ihre Mitarbeiter ausreichend gut zu bezahlen.

Die Suche nach Einschaltquoten, Klicks oder Lesern darf gerade bei den letzten vermeintlichen Instanzen des glaubwürdigen Journalismus, den öffentlich-rechtlichen Medien, nicht zu populistischen und unvollständig recherchierten Beiträgen führen, die es jungen Ärzten noch weiter erschwert, den Mut für den langen und teuren Ausbildungsweg und danach noch für die Selbstständigkeit in einem von Bürokratie überbordenden Gesundheitswesen aufzubringen. Solche Artikel gießen weiter Öl ins Feuer des Ärzte- und Fachkräftemangels, sowie der rapide schrumpfenden medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten und führen zu nichts.

Wussten Sie, dass es in den meisten Bundesländern ganze 10 Jahre Studium und Ausbildung benötigt, um Fachzahnarzt für Kieferorthopädie zu werden?

Fazit

Wir bei KFO-Harlaching unterstützen die veröffentlichten Beiträge von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ausdrücklich nicht und verwehren uns gegen den pauschalen Vorwurf Kieferorthopäden gegenüber, intransparent mit Patienten umzugehen. Unsere KFO Harlaching steht für maximale Transparenz und Service.

Ihre

Dr. Nina Scholz-Kirchner

Für Kinder & Erwachsene

Eine kieferorthopädische Behandlung ist in jedem Lebensabschnitt möglich – sei es bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen.

Unser oberstes Ziel in der kieferorthopädischen Behandlung ist es, einen physiologisch einwandfrei funktionierenden Kauapparat wiederherzustellen, indem wir Zahn- und Kieferfehlstellungen korrigieren. Dadurch wird nicht nur die Ästhetik des Gesichts verbessert, sondern auch ein strahlendes Lächeln ermöglicht.

Über Dr. med. Nina Scholz Kirchner

Als Fachärztin mit kontinuierlicher fachlicher Weiterbildung plane ich individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Behandlungswege. Dabei setzen wir auf effiziente und zeitnahe Behandlungstechniken, die den persönlichen Lebensumständen unserer Patienten gerecht werden.

Weitere Informationen über unsere Leistungen und unser Team finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.

Ihre Kieferorthopädin Dr. Nina Scholz-Kirchner

Vereinbaren Sie hier Ihren online Termin:

Vom Dienstag , den 31.10.2023 ab 12:00 Uhr bis einschließlich Freitag, den 03.11.2023 ist die Praxis geschlossen. 

Ab Montag, den 06.11.2023 sind wir wieder für Sie da.

Ihre Dr. Nina Scholz-Kirchner und Team

Simulieren Sie Ihr Lächeln

Simulieren Sie Ihr Lächeln

Scannen Sie den QR-Code mit Ihrer Handykamera. Ein strahlendes Lächeln leicht gemacht!

Schienen - Kieferorthopädie - Dr. med. Nina Scholz-Kirchner - Kieferorthopäde - Harlaching - München